Achtung Strafzinsen | Alternative Lösungen mit Fonds

Warum gibt es Strafzinsen?

Bereits seit 2014 müssen Geschäftsbanken Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank parken. Aktuell verlangt die EZB 0,5 Prozent Strafzinsen. Dadurch entsteht ein Kostendruck, den die Banken langfristig weitergeben müssen. Hinzu kommt, dass ausgerechnet in Deutschland verhältnismäßig viele Sparer ihr Geld bei Kreditinstituten anlegen, um es vor den Risiken des Kapitalmarktes zu schützen – ohne an die Inflation (Wertverlust 1-2 % p.a.) zu denken und obwohl die Investition in Fondsprodukte auf lange Sicht zwar schwankender, aber in der Regel rentabler ist. Manche Banken lassen sich die Verwaltung dieser Gelder bezahlen, indem sie ihren Kunden Negativzinsen (Verwahrentgelt) aufbürden.

In der Regel schlägt der Minuszins bereits ab 100.000,– Euro auf dem Cashkonto zu! Möglich ist die Weiterbelastung aber auch schon bei niedrigeren Beträgen. Die Entwicklung ist eindeutig und wird sich auch auf lange Zeit nicht in die andere Richtung bewegen.

Alternativen zum Negativzins durch Anlage in Fonds

Wertentwicklung über 2 Jahre per 15.12.20020

Wertentwicklung über 2 Jahre per 15.12.2020 | Quelle FVBS

Bezeichnung Wertentwicklung p. a. in % Volatilität in %
Nordea-1 European Covered Bond BP € (LU0076315455) 4,22 2,47
Flossbach von Storch Der erste Schritt R (LU0952573136) 3,17 2,85
Sauren Global Defensiv A (LU0163675910) 2,84 6,04
Nordea-1 Low Dur Europ Cov Bond BP € (LU1694212348) 1,77 1,15
IIV Mikrofinanzfonds AI (DE000A1143R8) 0,75 2,45
DWS Euro Flexizins NC (DE0008474230) 0,14 1,53

Alternativen zum Negativzins mit Fonds

DENN: Strafzins muss nicht sein!

Es gibt genügend gute Fonds-Alternativen, um auf Sicht zumindest den Nominalwert oder bestenfalls sogar den Realwert des Kapitals zu erhalten. Nachfolgend stellen wir Ihnen sechs Fonds-Alternativen mit unserem „Fonds im Fokus | Negativzins“ vor:

Für Unternehmer, die ihre Firmenliquidität parken möchten, ist folgender Fonds als „Cashersatz“ interessant:

Ziel des Fonds kann ist es nur, eine Performance um null zu erzielen. Mehr ist derzeit einfach nicht drin. Aber auch dieser Fonds unterliegen Schwankungen; beispielsweise gingen sie im März dieses Jahres um rund 2 % zurück, liegt 2020 nun aber bei einer „schwarzen Null“ mit +0,1 %.

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